Zero waste spot hunting

Zu lang und zu langweilig


Diese dunkle Jeans wollte ich ausmustern. Aber nach genauerem Hinschauen war sie mir eigentlich einfach zu lang und zu langweilig. Also habe ich folgendes damit gemacht:

Hosenbeine gekürzt
Die effektive Länge festlegen und ca. 3 cm dazu rechnen. Mit Kreide die Schnittstelle anzeichnen und mit der Schere die Überlänge abschneiden.


Ca. 1.5 cm umlegen und mit dem Bügeleisen den Umbruch fixieren.



Nochmals ca. 1.5 cm umlegen und mit dem Bügeleisen die Falte fixieren. (Eventuell mit Stecknadeln feststecken)




Wenn möglich mit Jeansfaden und der Jeansnadel an der Nähmaschine einmal rundherum sausen. Geht aber auch mit blau oder schwarzem Faden und normaler Nähmaschinennadel.



Danach habe ich die Jeans noch etwas Shabby chic gemacht

Richtige Löcher wollte ich nicht, deshalb habe ich nur die blauen Jeansfäden herausgezogen. Dazu ein paar Schnitte in derselben Länge und mit max. 2 cm Abstand in die Jeans schneiden, so dass diese parallel zum Hosenbund verlaufen. (Nicht dem Bein nach von oben nach unten)




Jetzt mit einer Pinzette die blauen Fäden herausziehen. Wenns zu streng geht, zuerst ein paar weisse Fäden heraus ziehen aber nicht abreissen. Sonst gibts richtige Löcher. Die weissen Fäden sollen wenn möglich ganz bleiben.




Zupf, zupf...


Und fertig sind die Shabby-Löcher.  Dazu habe ich noch an jedem Bein weisse Spitzen von Hand aufgenäht.

Mir gefällts und jetzt darf die Jeans wieder in meinen Kleiderschrank.


Kommentare

  1. Hallo,

    ich habe auf meinem Blog Mamasnaehen.blogspot.ch eine neue Linkparty gestartet. Und zwar nur für schweizer BloggerInnen. Ich hoffe, dass wir uns so etwas mehr vernetzen können und insgesamt mehr gelesen werden.

    Vielleicht hast auch du Lust mitzumachen?

    Liebe Grüsse Annika

    AntwortenLöschen

Kommentar veröffentlichen