Zero waste spot hunting

Schrumpffolie

Etwa achtzehn Jahre zurückversetzt, in einer stickigen Turnhalle an einer Gewerbeausstellung sehe ich mich jedesmal wenn ich etwas mit Schrumpffolie mache. Der neuster Trend was es damals und jetzt wieder total heiss.

Diesmal habe ich Nikoläuse für meine Niggi-Näggi-Beutel produziert. Es ist ganz einfach und auch die aller Kleinsten können mitmachen. Vorsicht aber beim "Heissen" Teil.

Schrumpffolien gibt es im Bastelladen, eventuell auch in der Papeterie. Es sind milchige, dünne A4 Plastikfolien die auf einer Seite aufgerauht sind. Das gewünschte Sujet mit Filz- Farb- oder Ölstiften  aufmalen, zum Beispiel mit Hilfe einer Vorlage aus dem Internet.

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Das Sujet ausschneiden und wenn man es später aufhängen möchte, mit dem Locher ein Loch machen.


Die guten Stücke auf ein Blech mit Backpapier legen.


Im vorgeheizten Ofen bei 120°C - 130°C, 2-3 Minuten backen und gut zuschauen, sieht echt spannend aus. Erst gerade noch in Originalgrösse...


...dann ziemlich verschrumpelt aber keine Angst...


...alles wird gut...


...schwupp di wupp sind die Kläuse nur noch 1/5 so gross wie zuvor. Dafür jetzt dicker und ganz schön stabil. Ihr könnt den Unterschied anhand der Löcher erkennen, die sind ja jetzt ziemlich klein.


Als Schlüsselanhänger zu Weihnachten, als Tannenbaumschmuck oder einfach so für "lustig" :-)

Viel Spass beim Ausprobieren. Was mit meinen Kläusen weiter passiert, erfahrt ihr gleich...






Kommentare

  1. Die sind ja super süss geworden! Wir sind auch begeisterte Schrümpfeler! Für meine Täschli habe ich mir extra die Folie zum bedrucken bestellt. Einfach toll das Material.
    Herzliche Grüsse
    Karin

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  2. So eine tolle Idee. Ich werde glaub doch noch angesteckt ;-) Danke für die ausführliche Erklärung, bisher habe ich immer nur das Endresultat gesehen!
    Kristina

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