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26. August 2016

Briefkasten detox


Ich versuche gerade, die Werbeflut, die hier täglich eintrifft, zu minimieren. Zum einen die Digitale, zum anderen die Physische. Die meisten E-Mail Newsletter habe ich mir ja selber eingebrockt, können aber oft mit nur einem Klick wieder abbestellt werden. Andere halten sich da hartnäckiger, die Abmeldung soll begründet werden oder um den Newsletter zu deaktivieren, braucht man ein Login, welches man eventuell nicht mehr weiss. Es lohnt sich aber trotzdem sich mal darum zu kümmern. Datenmüll ist auch Müll, Energie, Speicherplatz der verschwendet wird und eine Aufgräumte Inbox macht auch mehr Spass.

Papierflut
Etwas zeitaufwändiger, aber noch wichtiger, sind die Briefkastensendungen. Jährlich landen 100 000 Tonnen Papier in Form von Flyern, Prospekten und ähnlichen Drucksachen in unseren Briefkästen. Der erste Schritt ist der Kleber am Briefkasten, "Bitte keine Werbung" (bestellen bei stopp-werbung). Trotzdem hat sich bei mir so einiges angehäuft. Hier mal einen Katalog bestellt, da mal einen Wettbewerb mit Postadresse ausgefüllt. Auch Doppelsendungen an mehrere Familienmitglieder sind überflüssig. Um meinen Briefkasten davon zu befreien, sammle ich die Drucksachen und setzte mich alle paar Tage hin um die Absender über mein Anliegen zu informieren. Ich erwähne dann, dass ich aus Umweltschutzgründen keine Werbung erhalten möchte. Das wird in den meisten Fällen auch akzeptiert, nur ein paar wenige haken dann nochmals nach.

Die Robinsonliste
Unterdessen habe ich eine Liste gefunden, in welcher man sich eintragen kann, um von Werbeversandlisten entfernt zu werden. Diese Robinsonliste funktioniert folgendermassen:

Privatpersonen, welche keine adressierte Werbung mehr in ihrem Briefkasten wünschen, können sich in diese Adressdatei eintragen lassen. Zu beachten ist, dass es sich hierbei aber um einen Eintrag in die Robinsonliste handelt – nicht um eine Streichung. Die Robinsonliste ist eine sogenannte Negativliste, welche monatlich an die Mitglieder des SDV geschickt wird. Diese Firmen verpflichten sich, künftig keine adressierten Werbesendungen mehr an die in der Robinsonliste eingetragenen Adressen zu senden.... (Quelle: SDV Konsumenteninfo)

Wenn ihr euch nun auch befreien wollt von zuvielen Informationen und der Papierverschwendung vorbeugen möchtet, wünsche ich euch viel Erfolg und freue mich über eure Feedbacks.

16. August 2016

Ich Pumpi du Wok?

Heute bin ich auf ein sehr cooles Projekt gestossen. Gerade gestern hat mir eine Kollegin angeboten, mir ihre Saftpresse wieder auszuleihen. (Ich hatte vergessen, dass ich letztes Jahr aus unseren eigenen Trauben einen leckeren Saft gewonnen hatte). Dabei erwähnte sie, dass sie unter Bekannten öfters Haushaltsutensilien gegenseitig ausleihe.

Genau dieses Prinzip verfolgt der Verein "Pumpipumpe". Wer etwas auszuleihen hat, klebt einen Sticker mit besagter Ware an seinen Briefkasten. So können die Nachbarn sehen, was zur Verfügung steht. Die Aufkleber können über die Website bestellt werden und wer will, darf sein Angebot auf einer Online-Karte eintragen lassen. Die Ausleihbedingungen spricht man miteinander ab.

So muss jeder weniger Dinge besitzen, spart Geld und braucht weniger Stauraum.
Weiteres zum Projekt Pumpipume...

12. August 2016

Reparieren statt wegwerfen - im Repair-Café

Freiwillige reparieren Kleingeräte und flicken Kleider
Oft lohnt es sich, etwas Kaputtes wieder instand zu stellen. Wo ihr nicht weiter kommt, helfen die Profis von Repair-Cafés. Diese finden schweizweit ungefähr einmal im Monat an verschiedenen Orten statt. Der Konsumentenschutz unterstützt das Projekt und listet auf, wann und wo die Cafés geöffnet sind. Der Service ist gratis, geht doch vorbei, falls ihr etwas zu reparieren habt?

Die nächsten Termine:
13. August 2016, 9 bis 14 Uhr, Mikado Café, Habsburgerstrasse 1 a, Windisch
20. August 2016, 10 bis 16 Uhr, Café-Bar Turnhalle, Speichergasse 4, Bern
20. August 2016, 10 bis 16 Uhr, Kirchbergstrasse 21, Burgdorf
27. August 2016, 10 bis 14 Uhr, Freizeitanlage Chrüzacher, Holzmattstrasse 6, Dietikon

9. August 2016

Zero waste Home - Meine Buchempfehlung


Wie schafft man es, seinen Jahresmüll in ein einziges Konfitürenglas zu stecken? Und dies als vierköpfige Familie?

In diesem Buch beschreibt Bea Johnson, wie sie von einem grossen Haus, in eine kleine Stadtwohnung in San Francisco umgezogen ist, ihren Haushalt um einige Räume verkleinert hat und sie und ihr Mann ihren Lifestyle so änderten, dass sie nun ohne einen Abfalleimer auskommen.

Abfall vermeiden nicht nur recyceln
Sie schlägt die Methode der fünf R’s vor: «refuse, reduce, reuse, recycle and rot». Abfall wird erstens abgelehnt, dann reduziert, nochmals verwendet, für einen anderen Zweck gebraucht oder kompostiert. Frau Johnson hat sich wirklich viel einfallen lassen. Dinge, auf die ich nie gekommen wäre dass man sie selber herstellen oder auf diese Weise verwenden könnte. Sie erklärt alle Veränderungen in ihrem Buch sehr ausführlich und beschreibt auch mal amüsante Erlebnisse.

Geld sparen
Ein Vorteil vom reduzierten Lifestyle ist auch dass man dabei Geld sparen kann. Viel zu viel geben wir für Putz- und Waschmittel aus. Für jede Oberfläche ein anderes Produkt? Muss nicht sein. Mit Apfelessig, Natron, Zitronensaft wird schon vieles sehr sauber. Bis zu 15% der Kosten eines Produktes, fallen durch die Verpackung an.

Zeit sparen und sich von Unnötigem befreien
Schon während dem Lesen des Buches war ich total motiviert, um so einiges in unserem Alltag umzusetzen. Papierservietten gibt es bei uns nicht mehr, Haushaltspapier wird durch ein paar Putzlappen mehr ersetzt. Zum Einkaufen habe ich meine Gemüsebeutel dabei und der Bäcker packt mir das Brot direkt in meinen Brotsack. Gleichzeitig habe ich begonnen unser Haus zu entrümpeln, ein Zimmer nach dem anderen. Was nicht rumsteht, muss nicht abgestaubt werden, das spart Zeit. Was wir nicht täglich benutzen, kommt aus dem Blickfeld. Das bringt mehr Ruhe in unsere Umgebung.

So ganz "zero waste" finde ich schon sehr bewundernswert. Schön wäre es, wenn jeder ein bisschen mehr daran arbeiten würde.

Gelesen habe ich das Buch in Englisch, im Oktober 2016 erscheint die Deutsche Version. (Auf dem E-Reader, um Papier zu sparen :-))

5. August 2016

Unser Besuch in der Umweltarena Spreitenbach


Unseren Kindern die Umwelt und deren Schutz näher zu bringen, ist eine sehr wichtig Aufgabe. Das nötige Wissen kann auf ganz spielerische Art und Weise weitergegeben werden. In der Umweltarena in Spreitenbach sind viele alltägliche Themen einfach erklärt und abwechslungsreich dargestellt.

Meine Mädels (8/11 J.) hatten viel Spass beim ausprobieren, basteln und erkunden. Am besten haben ihnen die Velos, auf denen sie mit einem dynamobetriebenen Mixer Bananenmilchshake erstrampeln konnten, gefallen (an den Family Days noch bis 21. August). Ein weiteres Highlight ist die grosse Arena wo Fahrzeuge in jeder Grösse und mit lustigen Mechanismen ausprobieren werden dürfen (Öffnungszeiten des Fuhrparks evtl. vor dem Besuch abklären: Indoorparcours).
 Ein paar Impressionen als Vorgeschmack:

Die unnötigen "Never-Ending-Erdbeer-Saison" in manchen Läden

Wieviele Erdbeeren erhalten Sie für 1kg CO2?
Südafrika 0.05 kg per Flugzeug
Ägypten 2.59 kg per Schiff
Spanien 2.80 kg per Lastwagen
Schweiz 6.50 kg per Lastwagen


Lustige Upcycling Ideen mit Lerneffekt





Nachhaltig einkaufen

Schulprojekt zum Thema Littering


Bewegung in der Umweltarena




Hausbau, Elektromobile und Gartengestaltung
Auch Erwachsene finden viele interessante Themenbereiche. Ein Besuch lohnt sich auf jeden Fall, es gibt noch viel mehr zu erkunden.





20. Juni 2016

Weihnachtsbeleuchtung im Sommer

Meine outdoor Christbaumbeleuchtung muss nicht bis Weihnachten im Keller schlummern. Ich habe sie aus der Weihnachtsdekokiste gekramt und ihr einen sommerlichen touch verliehen. So habe ich das Geld für eine Sommerdeko gespart und kann die Lichterkette trotzdem zu Weihnachten wieder verwenden.


Jetzt kommt ja wirklich doch noch der Sommer und ich freu mich auf die lauen Abende auf der Terrasse mit meiner neuen Deko.

Anleitung:
Pingpongbälle (Da meine Lichterkette recht lang ist und viele Lämpchen dran sind, habe ich nicht die ganze Länge mit Pingpongbällen bestückt. Machts so wies euch gefällt.)


Mit der Bohrmaschine ein Loch bohren. Geht aber auch wenn ihr mit dem Japanmesser ein Kreuz einschneidet, lieber anfangs ein etwas kleineres Loch machen, damit der Ball fest ums Lämpchen klemmt.


Lämpchen komplett in den Pingpongball schieben. 


Taraaa, so schön...


Und wenn der Sommer vorbei ist, könnt ihr die Pingpongbälle einfach wieder entfernen und für den nächsten Sommer aufbewahren.


Viel Spass beim nachmachen!

Liebe Grüsse Yvonne

13. Juni 2016

So ein süsser Schnauz

Zum Geburtstag darf sich mein Mann jeweils eine Torte aussuchen, meistens ist es dann doch die Schwarzwäldertorte. Rezepte gibt es schon viele im Netz, ich mag dieses von swissmilk und habe danach gebacken.

Damit die Torte etwas besonderes wird, habe ich sie etwas umgeformt:


Das runde Bisquit habe ich mit dem Rahm gefüllt und dann wie ein Yin Yang Zeichen durchgeschnitten.


Die eine Häfte könnt ihr nun umkehren und auf einer Linie zu einem Schnauz legen. Jetzt nur noch die Torte aussen mit Rahm und Schokoflocken garnieren (die Flocken habe ich mit dem Spargelschäler von einer Schokotafel abgeraffelt).


Coole Torte!!! Meinte mein Mann...


27. Mai 2016

Natürliche Unterstützung gegen Zecken

BBuuuuuHHH! So erschreck ich die Zecken!!!


Wenn ihr mit Fellnasen zu tun habt, musstet ihr euch dieses Jahr sicher auch schon mit Zecken herumschlagen. Ob es jetzt dieses Jahr wirklich mehr sind als sonst, kann ich nicht beurteilen. Doch jede einzelne die man nach Hause trägt, ist eine zuviel.

Ein Wundermittel gegen Zecken gibt es leider nicht und auch die Chemikeulen schützen bei uns nicht zu 100%. Dieses Jahr möchte ich es auf natürliche Weise versuchen. Deshalb biete ich euch neu in meinem Shop Zeckenhalsbänder mit EM Keramik Pipes an.




Kurzinfo zu EM: EM Keramik besteht aus Ton, in den Effektive Mikroorganismen (EM) unter Luftabschluss eingebrannt worden sind. Die Effektiven Mikroorganismen erzeugen regenerative Kräfte, die in unterschiedlichen Milieus ganz überraschende Wirkungen entwickeln.
EM erzeugt durch seine Stoffwechselaktivitäten ein Milieu, in dem regenerative Prozesse verstärkt stattfinden können. Die von den EM ausgehenden positiven Informationen greifen formend in die umgebenden Lebensprozesse ein.

Da ich keine EM Expertin bin, leite ich euch gerne auf gute Infoquellen weiter:

Was ist EM allgemein:
http://www.emsolutions.ch/was-ist-em

Bericht über EM Keramik bei Hunden:
http://www.tierheilpraktikerverband.ch/files/pdf/bts_z_em_parasiten.pdf

Die Halsbänder sind in vielen verschiedenen Farben erhältlich und werden auf eure gewünschte Länge hergestellt. Von Zeit zu Zeit sollte man das Halsband von Hand gründlich säubern und in der Sonne oder unter Infrarotlicht trocknen lassen. Weiter zum Shop